Vorgehen bei COVID-19-Erkrankung

Merkblatt für UZH-Angestellte (Stand: 12. Januar 2022)

Vorgehen bei COVID-19-Erkrankung (oder Verdachtsfall) oder nach regelmässig engem Kontakt mit Infizierten

Damit die UZH ihre Pflicht als Arbeitgeberin wahrnehmen und sich um den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeitenden kümmern kann, sind die Mitarbeitenden verpflichtet, ihre Vorgesetzten umgehend zu informieren1,

  • wenn Sie mit dem Coronavirus infiziert sind oder
  • typische Symptome1 einer COVID-19-Erkrankung aufweisen oder
  • regelmässig und engen Kontakt mit Infizierten hatten. Bei regelmässig und engem Kontakt müssen Sie sich nachfolgend in Quarantäne begehen. Die Quarantäne ist auf Personen beschränkt, die mit einer positiv getesteten Person im selben Haushalt leben oder in ähnlicher Weise regelmässigen und engen Kontakt hatten. Davon ausgenommen sind Personen, die ihre letzte Impfdosis vor weniger als vier Monaten erhalten haben oder vor weniger als vier Monaten genesen sind.

Detailbestimmungen finden Sie beim BAG  im Abschnitt «Ich bin vollständig geimpft oder genesen. Muss ich in Quarantäne?»

Stellen Sie bei sich Krankheitssymptome fest?

  • Mitarbeitende mit Corona-Krankheitssymptomen2 bleiben zu Hause, vermeiden den Kontakt zu anderen Personen und befolgen die entsprechenden Hygiene- und Verhaltensmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit BAG («Isolation»2).
  • Falls Sie während Ihres Aufenthalts an der UZH Krankheitssymptome einer COVID-19-Erkrankung2 entwickeln, begeben sich unmittelbar in «Isolation»: Ziehen Sie eine Hygienemaske an und verlassen Sie sofort die UZH. (Wird bei Bedarf von der Betriebssanität via ServiceCenter 044 635 41 41 zur Verfügung gestellt).
  • Informieren Sie unverzüglich die Vorgesetzten und kontaktieren Sie die Hausärztin oder den Hausarzt oder das kantonale Ärztefon (0800 33 66 55), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Diese beraten Sie und fordern Sie ggf. auf, sich bei einer der offiziellen Stellen testen zu lassen.
  • Bei einem positiven Testergebnis bleiben Sie in «Isolation». Die zuständige kantonale Stelle (Kantonsärztlicher Dienst) wird sich bei Ihnen melden und weitere Informationen und Anweisungen geben (siehe Absatz «Contact Tracing»). In der Regel kann frühestens 48 Stunden nach dem Abklingen der Krankheitssymptome an den Arbeitsplatz zurückgekehrt werden. Es müssen aber mindestens 5 Tage seit dem Beginn der Symptome vergangen sein.
  • Bei negativem Testergebnis bleiben Sie ebenfalls zu Hause. Sie können die Isolation 24 Stunden nach Abklingen der Symptome beenden.
  • Personen, welche sich nicht testen lassen, befolgen dieselben Regeln wie bei positivem Test.
  • Die Einreichung eines Arztzeugnisses erfolgt ebenfalls wie üblich bei einer Arbeitsunfähigkeit von länger als einer Woche.

Weitere Informationen zur «Quarantäne», «Isolation» und «Contact Tracing» sind beim BAG2 publiziert.

Hatten Sie engen Kontakt zu Infizierten (am Arbeitsplatz oder im Privaten)?

  • Nach Kontakt am Arbeitsplatz: Verlassen Sie ohne Aufforderung durch die Vorgesetzten unverzüglich Ihren Arbeitsplatz und die Gebäude der UZH.
  • Nach Kontakt im Privaten: Bleiben Sie zu Hause.

In beiden Fällen informieren Sie die Vorgesetzten, vereinbaren das weitere Vorgehen und bleiben für 5 Tage zu Hause in «Quarantäne»1  (ab Datum des letzten Kontakts mit der ansteckenden Person).

Bestimmte Personen sind von der Kontaktquarantäne befreit. Informationen finden Sie beim BAG  im Abschnitt «Ich bin vollständig geimpft oder genesen. Muss ich in Quarantäne?»

Befolgen Sie die Anweisungen des Kantonsarztes und kontaktieren Sie die Hausärztin oder den Hausarzt oder das kantonale Ärztefon (Telefon 0800 33 66 55), sobald Symptome auftreten.

Pflichten der Vorgesetzten von Mitarbeitenden mit Krankheitssymptomen

  • Die Vorgesetzten stellen sicher, dass ihre Mitarbeitenden ihre Informationspflichten im Falle einer COVID-19 Erkrankung kennen.
  • Bei einem positiven COVID-19-Test informieren die Vorgesetzten den Bereich Arbeitsmedizin/Sicherheit und Umwelt (arbeitsmedizin@su.uzh.ch). Details sind dem folgenden Merkblatt zu entnehmen:

    Merkblatt für Vorgesetzte bei Verdachtsfall oder positivem Testergebnis (PDF, 166 KB)
     
  • Die Vorgesetzten gewährleisten bei einer Erkrankung im Team die reibungsfreie Weiterarbeit des Teams; sie informieren umsichtig, so weit als nötig und möglichst in Abstimmung mit der erkrankten Person. Die Abteilungen Personal, Sicherheit und Umwelt und Professuren sowie die Beratungs- und Schlichtungsstelle für Mitarbeitende (MBS) stehen dabei für Beratung zur Verfügung.

Contact Tracing und Massnahmen am Arbeitsplatz bei COVID-19-Erkrankung von UZH-Mitarbeitenden

  • Im Falle eines positiven Testergebnisses identifiziert die zuständige kantonale Stelle (Kantonsärztlicher Dienst) die engen Kontaktpersonen zusammen mit dem/r erkrankten Mitarbeiter/in («Contact Tracing»), sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld.
  • Die Vorgesetzten führen selbst kein «Contact Tracing» durch (wegen der Wahrung der Persönlichkeitsrechte). Dies erfolgt ausschliesslich durch die zuständige kantonale Stelle (Kantonsärztlicher Dienst).
  • Die regelmässig und engen Kontaktpersonen erhalten Anweisungen von der zuständigen kantonalen Stelle (Kantonsärztlicher Dienst) und müssen sich in «Selbst-Quarantäne» begeben.

Sind am Arbeitsplatz spezielle Reinigungsmassnahmen erforderlich?

  • Die Reinigung und Desinfektion des Arbeitsplatzes von erkrankten Mitarbeitenden ist nur nötig, wenn seit dem letzten Kontakt der erkrankten Person mit Gegenständen oder Oberflächen weniger als 24 Stunden verstrichen sind. Nach 24 Stunden ist die Reinigung oder Desinfektion nicht mehr notwendig. Mindestens so wichtig ist aber eine gute Händehygiene von allen Mitarbeitenden.
  • Die Reinigung von Oberflächen erfolgt mit handelsüblichem Reinigungsmittel, die Desinfektion von Gegenständen (z.B. Tastatur, Maus, Telefon, Werkzeuge) mit Gerätereinigungsmittel oder Alkohol (70%). Der Bezug von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln ist über den MUL-Shop möglich:
    Material und Logistik: Shop Irchel
  • Beratung und Koordination von Reinigungsdienstleistungen: Corona-Hotline der UZH, Telefon 044 635 49 29.

Verweise

1 Gemäss der Weisung «Home-Office und Übergang zum Normalbetrieb» (Prävention Coronavirus SARS-CoV-2) vom 28. April 2020:
UZH für Mitarbeitende: Weisung «Home-Office und Übergang zum Normalbetrieb»

2 Die jeweils aktuelle Liste der Symptome und weitere Informationen zur «Selbst-Quarantäne», «Selbst-Isolation» und «Contact Tracing» sind beim BAG publiziert:
BAG: Isolation und Quarantäne