FAQ für Studierende

Stand: 31. Mai 2021


Testen:​​​​​​

Welche Möglichkeiten gibt es an der UZH zum Testen?

Repetitives Testen: Das repetitive Testen ist für Organisationseinheiten der UZH unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Weitere Informationen finden Sie in der Weisung «Repetitives Testen» (PDF, 42 KB).

Individuelles Testen: Beachten Sie die Empfehlungen von Bund und Kanton bezüglich der Durchführung von Selbsttests, Schnelltests und PCR-Tests.  Auf der BAG-Website finden Sie eine Übersicht der Testarten.


Maskentragepflicht:

Wer muss eine Maske tragen?

Die Maskenpflicht gilt für alle an der UZH anwesenden Personen (UZH-Angehörige sowie Gäste und externe Dienstleistende) in allen Innenräumen der Universitätsgebäude. Sie gilt weiter auch für geimpfte, genesene oder negativ geteste Personen.

Kinder unter 12 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit.

Muss ich eine Maske tragen obwohl ich geimpft, genesen oder negativ getestet bin?

Ja. Die Maske muss getragen werden, auch wenn Sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Wie wähle ich die richtige Maske aus?

Das BAG empfiehlt in der Regel das tragen einer Hygienemaske oder einer industriell gefertigte Textilmaske (Community-Maske). Die Hygienemasken sind Medizinprodukte und müssen die Anforderungen an die Norm EN 14683 erfüllen und mit einem CE-Zeichen markiert sein. Es gibt drei Typen dieser Masken (Typ I, Typ II und Typ IIR). Medizinische Fachpersonen müssen Typ II und Typ IIR tragen. Typ I kann von Patienten und im Kontext einer Pandemie von der Bevölkerung getragen werden. Für die industriell gefertigte Textilmaske (Community-Maske) gelten die Empfehlungen der Swiss National COVID-19 Science Task Force. Selbst genähte Masken werden vom BAG nicht empfohlen. Schals und Tücher gelten nicht als Masken.

Atemschutzmasken (z. Bsp. FFP2- oder KN95-Masken) gelten als Persönliche Schutzausrüstung. Auch in der aktuellen Situation mit der Ausbreitung der neuen Virusvarianten empfiehlt das BAG keine Atemschutzmasken für den allgemeinen Gebrauch (Stand 27.1.2021).  FFP2 Masken werden von medizinischen Fachpersonen bei aerosolbildenden Behandlungen von COVID-19 Patienten getragen. Atemschutzmasken werden ggfs. ebenfalls von Personen mit erhöhtem Risiko, nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt bzw. ihrer behandelnden Ärztin getragen. Es gilt jedoch zu beachten, dass infolge eines höheren Atemwiderstands das BAG und auch die Hersteller der Masken bei gewissen Vorerkrankungen von der Verwendung solcher Atemschutzmasken abraten. Der höhere Nutzen dieser Maske hängt davon ab, dass die Maske richtig getragen wird, d.h. sie muss dicht am Gesicht sitzen. Beachten Sie dazu die Bedienungsanleitung. Atemschutzmasken mit Ausatemventilen sollen nicht zur Vermeidung von COVID-19 Übertragungen benutzt werden.

Wo im Aussenbereich muss eine Maske getragen werden?

Die Maskenpflicht in den Aussenbereichen der UZH gilt insbesondere überall dort, wo der erforderliche Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann: namentlich in belebten Fussgängerbereichen, in Eingangsbereichen von Gebäuden, auf den Zugangswegen zum Campus, in Wartebereichen, bei Sitz- und Stehplätzen (Bänke, Tische usw.).

Muss die Maske immer getragen werden?

Die Maske kann im Sitzen zum Essen oder Trinken für die für die Konsumation erforderliche Zeit abgenommen werden. Das Abnehmen der Masken ist jedoch auf ein Minimum zu beschränken.

Wo können an der UZH Masken gekauft werden?

Masken können an verschiedenen Standorten des ZFV gekauft werden (Stand Januar 2021)

Am Standort Irchel steht vor dem Eingang zum Gebäude Y23 / Infoschalter Betriebsdienst Irchel zusätzlich ein Maskenautomat zur Verfügung.

Aus welchen Gründen kann man von der Maskenpflicht dispensiert werden?

Für die Dispensation von der Maskentragpflicht ist ein Nachweis medizinischer Gründe mittels Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich.

Kinder unter 12 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit.

Werden die Masken von der UZH finanziert?

Studierende und Externe sind für ihre persönliche Ausstattung mit Schutzmasken selbst verantwortlich.

Die Regelung für UZH-Mitarbeitende finden Sie in den Detailbestimmungen der neuen Weisung Home-Office:
Detailbestimmungen zur Home-Office-Weisung: Verwendung und Beschaffung von Masken

Auf welcher Grundlage basiert die Maskentragepflicht?

Die Grundlagen zur Maskentragepflicht werden von den Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des BAG abgeleitet.

Die Maskentragepflicht ist in Art. 10 Abs. 1bis der «Covid-19-Verordnung besondere Lage» geregelt.
Covid-19-Verordnung besondere Lage


Leistungsnachweise und Prüfungen:

Wie sehen digitale Prüfungen aus und sind sie fair?

Alle für die Modulprüfungen verantwortlichen Personen wissen um die besonderen Bedingungen, unter denen dieses Semester bislang durchgeführt wurde und weiterhin durchgeführt wird. Diese Umstände werden bei der Entwicklung der digitalen Prüfungsformate berücksichtigt. In vielen Fällen werden digitale Open-Book-Prüfungen durchgeführt, bei denen alle Teilnehmenden gleichwertige Voraussetzungen haben.

Auch in der jetzigen Lage geht die UZH davon aus, dass ihre Studierenden Eigenverantwortung tragen und willens sind, sich auch in ungewöhnlichen Prüfungssituationen fair zu verhalten. In der späteren Berufspraxis ist nicht mehr die bestandene Prüfung relevant, sondern das Wissen oder die Kompetenz, welche mit der Prüfung nachgewiesen werden.

Darüber hinaus sind die Studierenden verantwortlich dafür, dass sie eine geeignete Infrastruktur für die Durchführung von digitalen Prüfungen zur Verfügung haben bzw. sich diese beschaffen können. Dazu gehören die Hardware (Rechner) sowie ein stabiler Internetzugang.

Wie werden diese Online-Prüfungen kontrolliert?

Es wird gerade an einer rechtlichen Grundlage dafür gearbeitet, dass ganz einfache Formen der Überprüfung via Zoom und Teams bei Online-Prüfungen eingesetzt werden können, die vergleichbar sind mit der Situation im Hörsaal. Dazu gehört beispielsweise die Identifikation der Prüfungsabsolvent*innen. Diese leichten Formen der Überprüfung werden voraussichtlich an den Fakultäten, die das wünschen, im Herbstsemester 2020 zum Einsatz kommen. Proctoring resp. das Aufzeichnen von Studierenden während den Prüfungen, wie es etwa bei US-amerikanischen Universitäten zum Einsatz kommt, wird an der UZH auch aus Datenschutzgründen nicht genutzt.

Wieso wird die Entscheidung über die Prüfungsdurchführungen den einzelnen Fakultäten überlassen? Wäre eine gesamtuniversitäre Regelung nicht fairer und einfacher?

Die Prüfungsformen an der Universität Zürich sind so vielfältig wie die Ausbildungen, welche die Fakultäten anbieten. Die Anforderungen an das Medizinstudium unterscheiden sich beispielsweise von den denjenigen an ein Germanistikstudium. So verschieden die Anforderungen, so unterschiedlich sind die Lehr- und Prüfungsformate und auch die Prüfungszeitpunkte. Manche Fachbereiche überprüfen den Lernfortschritt mit schriftlichen Semesterendprüfungen, an denen eine grosse Zahl von Studierenden teilnehmen. Andere Fachbereiche überprüfen ihre Lernziele vor allem veranstaltungsbegleitend oder mit schriftlichen Arbeiten. Für eine so vielfältige Hochschule existieren deshalb keine allgemeingültigen Lösungen, welche gleichzeitig fair und sachgerecht wären. Deshalb liegt die fachgerechte Umsetzung der gemeinsam beschlossenen Grundsätze bei den Fakultäten. Die Universitätsleitung hat vollstes Vertrauen, dass die Fakultäten Lösungen entwickeln, welche gleichzeitig der Situation der Studierenden Rechnung tragen und die Ausbildungsziele in ihren Fächern sicherstellen.

Wann wird entschieden, ob die Prüfungen online oder nicht doch vor Ort stattfinden?

In der Regel sind die Durchführungstermine und -formate bereits festgelegt und im Vorlesungsverzeichnis publiziert oder über andere Kommunikationskanäle der Fakultäten kommuniziert worden. Alle Fakultäten wurden aufgefordert, ihre Dozierenden darauf hinzuweisen, diese Angaben im Vorlesungsverzeichnis genau einzutragen, damit alle Studierenden bereits bei der Buchung wissen, worauf sie sich einlassen. Das gilt aber alles unter dem Vorbehalt von bestimmten behördlichen Vorgaben. Wenn sich an der Situation nichts ändert, ändern sich auch die Durchführungsmodalitäten grundsätzlich nicht.

Wieso werden an der UZH trotz der aktuellen Lage noch Präsenzprüfungen durchgeführt?

Je nach Prüfungsform (bspw. Überprüfung praktischer Fähigkeiten etc.) kann es sein, dass Präsenzprüfungen sinnvoll und notwendig sind, aber immer unter strikter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmassnahmen. Für Präsenzprüfungen stehen Schutzkonzepte zur Verfügung, die sich im Rahmen der behördlichen Vorgaben bewegen. Die Durchführung von Präsenzprüfungen ist zudem unter den Schweizer Hochschulen abgesprochen und insgesamt für gangbar befunden worden. 

Kann man zum gegenwärtigen Zeitpunkt Doktorprüfungen/Thesis Defenses durchführen?

Doktorprüfungen/Thesis Defenses können grundsätzlich kontaktfrei durchgeführt werden, wobei alle Teilnehmenden digital statt physisch präsent sind. Seit 30. Juni 2020 können Doktorprüfungen/Thesis Defenses wahlweise auch wieder in Präsenz durchgeführt werden. Wenige Gäste wie Familie und Angehörige sind erlaubt. Die Abstandsregelungen sind dabei einzuhalten und zwecks Rückverfolgbarkeit ist eine Teilnehmerliste mit Kontaktdaten zu führen.

Welche Fristen gelten für schriftliche Arbeiten, etwa Abschlussarbeiten?

Fristen für schriftliche Arbeiten, die aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Quellen, Daten oder Literatur nicht im ursprünglich vorgesehenen Format durchgeführt werden können, können verlängert werden. Alternativ ist eine Anpassung der Rahmenbedingungen der Arbeit an die neuen Umstände möglich. Details erhalten Sie von Ihren Fakultäten.
Die Fakultäten der Universität Zürich

Ich wurde vom Militär eingezogen oder für einen Spitaleinsatz rekrutiert und kann voraussichtlich nicht alle Leistungen für meine Kurse erbringen. Was soll ich machen?

Bitte wenden Sie sich an Ihre Fakultäten und erkundigen Sie sich nach dem Vorgehen. Die Fakultäten prüfen die Möglichkeit, Ersatzleistungen zu erbringen, oder, sofern dies nicht möglich ist, das Modul auch ausserhalb der Stornofristen zu stornieren. Dies muss individuell und mit Bezug auf die gebuchten Module beurteilt werden. Es ist nicht vorgesehen, für den Militärdiensteinsatz selbst ECTS-Credits zu vergeben.

Ich muss in Quarantäne. Wie wird sichergestellt, dass sich dadurch mein Studium nicht verlängert?

Eine angeordnete Quarantäne wirkt sich in aller Regel nicht auf das weitgehend online stattfindende Studium und Online-Prüfungen aus. Bei Präsenzprüfungen haben die Fakultäten den Auftrag bekommen, sicherzustellen, dass Personen, die sich in Quarantäne befinden, die Prüfung, wann immer möglich und sinnvoll, dennoch absolvieren können. 

Es gibt jedoch Fälle, etwa die Überprüfung von praktischen Fähigkeiten, die nicht digital durchgeführt werden können. In diesen Fällen gibt es aber entweder andere, von den Fakultäten organisierte Möglichkeiten, oder man muss sich aus gesundheitlichen Gründen von der Prüfung abmelden und kann die Wiederholungsprüfung absolvieren.


Semestergebühren:

Kann ich auf eine Rückzahlung oder Reduktion der Semestergebühren hoffen?

Nein, die Semestergebühr bleibt unverändert. Studierende, die aufgrund der aktuellen Lage in finanzielle Probleme geraten, können sich an die Fachstelle Studienfinanzierung wenden.
Fachstelle Studienfinanzierung


Infrastruktur:

Wo gibt es Lernplätze für Studierende?

An folgenden Standorten sind Lernplätze eingerichtet:

  • Standort Irchel: Y03 G / Y13 G, H, M / Y15 G, H / Y24 G
  • Standort Zentrum: KOL E, F, H, K, L, Computerraum L, Foyer West, Rondell, Lichthof, Katakomben / RAA UG / HAH EG
  • Standort Oerlikon: AFL E 24, E26, Olivenhalle / BIN West, Ost

Freie Hörsäle und Seminarräume dürfen jederzeit eigenverantwortlich als Lernplätze genutzt werden, sofern verfügbar («Frei» auf dem Raumdisplay).
Raumbelegung UZH

Weitere Lernarbeitsplätze werden von den UZH Bibliotheken zur Verfügung gestellt. Lernarbeitsplätze der UZH-Bibliotheken

Muss ich die Tische der Hörsäle und Seminarräume nach Gebrauch selber reinigen?

Vor den Hörsälen und Seminarräumen der allgemeinen Lehre sind Spender mit Desinfektions-Reinigungstüchern positioniert, die für die Reinigung der Tischoberflächen verwendet werden können. Dekanate, Institute, Abteilungen etc. können für die eigenen Hörsäle und Seminarräume Desinfektions- und Reinigungsmaterial bei der Abteilung Material und Logistik beziehen. Für die Beschaffung und Bewirtschaftung sind die Dekanate, Institute und Abteilungen zuständig.
Material und Logistik

Sind die Bibliotheken offen?

Die Bibliotheken sind mit eingeschränktem Angebot geöffnet. Bitte informieren Sie sich auf der Website der Bibliotheken über die verfügbaren Dienstleistungen.
Informationen der Bibliotheken

Sind die Mensen oder Cafeterias geöffnet?

Einige UZH-Mensen und -Cafeterias sind geöffnet und bieten ein eingeschränktes Angebot. Aktuelle Details entnehmen Sie bitte der Website des ZFV:
Mensen und Cafeterias UZH

Wie wird in den Mensen sichergestellt, dass die Hygiene- und Schutzmassnahmen eingehalten werden?

Für Mensen und Cafeterien hat der ZFV als Betreiber standortspezifische Schutzkonzepte mit den erforderlichen Hygiene- und Schutzmassnahmen erstellt und kümmert sich um deren Einhaltung. Alle Gäste sind verpflichtet, sich an die geltenden, vor Ort kommunizierten Regeln zu halten.

Was ist mit den Sportmöglichkeiten?

Der Akademische Sportverband Zürich hat einen eingeschränkten Betrieb aufgenommen.
ASVZ-Website