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Geschichte / Geschichte der Neuzeit

Was ist Geschichte?

Geschichte wird an der UZH in ihrer ganzen thematischen und methodischen Vielfalt erforscht und gelehrt. Dazu gehören die Geschichte der Schweiz vom Mittelalter bis zur Globalisierung, die Geschichte West- und Osteuropas von der Antike bis zur Gegenwart sowie die Geschichte Afrikas, Asiens und der USA. Wir fragen nach dem Denken und Handeln von Menschen in ihrer Zeit, nach dem Verhältnis von Geschichte und Gegenwart – und nach den Voraussetzungen dafür, heute etwas über die vergangenen Zeiten zu wissen.

Wann sind Sie bei uns richtig?

  • Dem Heute auf die Spur kommen: Sie sind davon überzeugt, dass man die Gegenwart besser versteht, wenn man möglichst viel von der Vergangenheit weiss. 
  • Über den Tellerrand blicken: Sie interessieren sich für vergangene Kulturen, Gesellschaften und deren Wandel. 
  • Fragen aufwerfen: Sie sind neugierig, kritisch und finden es faszinierend, als Kind Ihrer Zeit immer wieder neue Fragen an die Vergangenheit zu stellen.
  • Mit Quellen arbeiten: Es reizt Sie, sich kritisch mit Relikten aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um Forschungsfragen zu beantworten.
  • Verschiedene Perspektiven einnehmen: Details nachzugehen packt Sie genauso wie grosse Zusammenhänge zu verstehen.

Das sagen unsere Studierenden

«Macht- und Besitzverhältnisse, Sport, Technik, Liebe, Sex, Infrastruktur und vieles mehr – ausnahmslos alle Bereiche der Gesellschaft stehen im Fokus der Geschichte. Genau diese Chance, sich in alles einarbeiten und dabei Verbindungen herausarbeiten zu können, reizt mich. Das Studium am Historischen Seminar erlaubt mir vertiefte und teils hochspezifische Einblicke in historische Realitäten auf der ganzen Welt zu verschiedenen Zeiten. Dabei geht es aber nicht um die Entdeckung der einen historischen Wahrheit: Im Dialog mit bereits bestehender Forschung und theoretischen Konzepten lernte ich, spannende Fragen zu stellen.»

Sascha, Bachelorstudent, 8. Semester

«Im Studium habe ich gelernt, mit Neugierde ans Material heranzugehen. Also nicht mit der Haltung: «Ich weiss, was ich sagen möchte, und beweise das jetzt», sondern offen und mit der Bereitschaft, Fragen aufzuwerfen. Das habe ich im Studium auch gelernt: Egal, worum es geht – es ist immer komplexer, als es scheint. Diese Haltung verändert den Blick auf die Gegenwart. Wer Geschichte studiert, lernt «ja, aber» zu sagen. Auch das gefällt mir am Fach. Denn aber-Sager:innen, wenn sie auch manchmal nervig sein mögen, braucht es unbedingt!»

Anke, Masterstudentin im 4. Semester, Zeitgeschichte/Kulturanalyse