Collage mit Frieda Kahlo

Empirische Kulturwissenschaft

Warum dieser Master?

Das Alltägliche und scheinbar Selbstverständliche verstehen: Gegenstand des Studiums ist Kultur der alltäglichen Lebenswelt einschliesslich im Alltag präsenter Literaturen und Medien. Im Fokus stehen Dinge, Technologien und Praktiken, Wertorientierungen, Wissensbestände und Erzählungen, mit denen Menschen ihr Leben gestalten und erklären. Diese Verknüpfung von Alltagskulturforschung und Analyse populärer Literaturen und Medien ist im deutsch-sprachigen Raum einzigartig und bietet vielseitig interessierten Studierenden eine Ausbildung am Schnittpunkt von Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Fach ist entsprechend interdisziplinär orientiert.
Im Master des Faches Populäre Kulturen setzt man sich vertieft mit komplexen «selbst gesponnenen Bedeutungsgeweben» (Clifford Geertz) auseinander. Man profitiert von einer engen Betreuung durch erfahrene Dozierende. In den Lehrveranstaltungen kann man praxisnah, auf Projektbasis und oft in Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden und -institutionen Erfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern sammeln. 

Was lerne ich?

Das Studium befähigt zu differenziertem kultur-, literatur- und medienanalytischen Arbeiten, trägt zum vertieften Verstehen kultureller und gesellschaftlicher Phänomene bei und vermittelt Kompetenzen in Kulturvermittlung und Wissenstransfer. Absolvierende arbeiten forschungsorientiert, theoretisch-empirisch fundiert und praxisnah. Sie konzipieren und realisieren eigenständig Projekte und übersetzen und vermitteln kulturwissenschaftliches Wissen. Das Masterstudium Empirische Kulturwissenschaft qualifiziert breit für kulturelle Expertise in Wissenschaft und Praxis.

Aktuelle Masterarbeitsthemen

  • «Hange i de Luft». Veränderungen der Arbeitswelt von Flugbegleiter:innen während der Corona-Krise. Begleitschrift zum ethnografischen Film «Hange i de Luft»
    (Eveline Stalder)
  • Die Transfigurationen des Zombies. Parabolische «Wiederauferstehungen» zwischen Deprivation, Negativität und Thanatos. Eine kulturwissenschaftliche Theoriestudie
    (Michael Hunziker)
  • «I’m Not Scared». Frauenfiguren als Repräsentationen des Weiblichen in Mainstream Comics von 1930 bis in die Gegenwart
    (Karen Christine Muela Gendre)
  • The Protests of the Black Lives Matter Movement. A Swiss trilingual case-study (Maria Victoria Besada Castaneda)

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