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Sprache und Macht

Visualisierung: Mund mit einer weit ausstrahlenden Botschaft

Die Sprache der Macht. Die Macht der Sprache

Ringvorlesung der Kommission UZH Interdisziplinär (UZH-i)

Sprache ist sowohl Kommunikationsmittel als auch ein zentrales Instrument von Macht in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Ein weiter Sprachbegriff schliesst dabei Bilder, Gesten und Musik ein. Sprache prägt Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster, definiert Zugehörigkeit oder schliesst aus und kann soziale Ungleichheiten verstärken. Angesichts erstarkender extremistischer Strömungen gewinnt dieser Zusammenhang besondere Bedeutung.

Zugleich ist Sprache ein Mittel der Reflexion. Die Vorlesung untersucht das Verhältnis von Sprache und Macht aus sprachwissenschaftlicher, soziologischer, kulturwissenschaftlicher, psychologischer und historischer Perspektive. Ziel ist es, einen bewussten und kritischen Umgang mit Sprache als gesellschaftlichem Machtfaktor zu fördern und Möglichkeiten aufzuzeigen, antidemokratischen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Die Vorlesungsreihe eröffnet einen breiten historischen und geografischen Horizont – von der Antike bis zur Gegenwart, von Europa und den USA bis nach Asien, Afrika und Südamerika. Expert:innen der UZH und renommierte auswärtige Gäste referieren zu zentralen Themen wie Propaganda, Hate Speech, Klimawandel, Traumatisierung und Traumabewältigung, Missinformation sowie die Rolle von Digitalisierung und sozialen Medien in Kommunikationsprozessen.

Programm-Flyer

Programm

Weiterführende Informationen

Organisation

Linguistik Zentrum Zürich;
Prof. Dr. Marianne Hundt, Englisches Seminar
Prof. Dr. Noah Bubenhofer, Deutsches Seminar
Prof. Dr. Johannes Kabatek, Romanisches Seminar