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Public Anthropologist Award für Maria-Theres Schuler

Doktorandin von Prof. Mareile Flitsch gewinnt einen wichtigen Preis

Maria-Theres Schuler

Für ihr Buch «Disability and Aid. An Ethnography of Logics and Practices of Distribution in a Ugandan Refugee Camp» (Brill, 2023) erhält Maria-Theres Schuler den Public Anthropologist Award 2024. «Disability and Aid» ist laut dem Preiskomitee ein wichtiges Buch, das mit einer bemerkenswerten ethnografischen Sensibilität geschrieben wurde. Es ist für Fachleute und Studierende der humanitären Hilfe, der development und disability studies sowie der Sozialanthropologie und African studies von Interesse und bietet eine nuancierte Untersuchung der Dynamik von Hilfe für Menschen mit Behinderungen in einem ugandischen Lager für Geflüchtete.

Maria-Theres Schulers Dissertation wurde bereits mit dem Förderpreis 2019 für praxisrelevante Entwicklungsforschung des Entwicklungsökonomischen Ausschusses des «Vereins für Socialpolitik» und mit dem Mercator Award 2020 von der Universität Zürich in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Die Wissenschaftlerin erarbeitete ihre Dissertation betreut von Prof. Mareile Flitsch und Prof. Susan Reynolds Whyte, Ehrendoktorin der UZH, im Rahmen des r4D Programms des Schweizerischen Nationalfonds SNF und des darin geförderten Projekts Disability and Technology. Das Projekt wurde in Kollaboration mit Prof. Dr. Herbert Muyinda und Prof. Dr. David Kyaddondo der Makerere-Universität in Kampala, Uganda, einer Partner-Universität der UZH, durchgeführt. Wir gratulieren von Herzen!

Die Buchvernissage  findet am Donnerstag, 21. März 2024, um 19 Uhr im Hörsaal des Völkerkunde?museums UZH statt. Maya Brändli, Ethnologin und Radiojournalistin, wird mit Maria-Theres Schuler ein Gespräch über ihr Buch und ihre Forschung führen.

Zum Interview  mit Maria-Theres Schuler im Journal Blog Public Anthropologist

Das r4d Programm des Schweizerischen Nationalfonds (SNF)

Die Forschungsgruppe Disability & Technology an der UZH

Feldforschung in Uganda, Maria-Theres Schuler und ihr Übersetzer Amani Bakunda. Foto: Francesca Rickli
Feldforschung in Uganda, Maria-Theres Schuler und ihr Übersetzer Amani Bakunda. Foto: Francesca Rickli

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